Evelina Rajca: Anästhetiker

 

Bildende Kunst

La Mère Perdue

Am 14. März um 19 Uhr eröffnet in der Saarländischen Galerie - Europäisches Kunstforum e.V. die Ausstellung Elmar Hess: La Mère Perdue. Die speziell für die Räume konzipierte Installation thematisiert, inwieweit Wertevorstellungen und kulturelle Bedeutung objektivierbar sind. Inhaltlicher Ausgangspunkt der Arbeit ist ein historisches Ereignis: 1962 wurde das Bildnis der „Mona Lisa“ zu einer Ausstellung in die USA gebracht – an Bord des Ozeanriesen France. In Hess’ Installation wird das Ereignis in Bezug gesetzt zu einem autobiografischen Erlebnis des Künstlers, einer Begegnung mit der France, Jahrzehnte später.

La Mère Perdue

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Künstlergespräch mit Wael Shawky

Am Freitag, den 12. Oktober 2012 findet um 18 Uhr ein Künstlergespräch mit Wael Shawky in den KW Institute for Contemporary Art (Auguststr. 69, 10117 Berlin) statt.

Der ägyptische Künstler wurde im August mit dem Kunstpreis der Schering Stiftung ausgezeichnet, seine viel beachtete Ausstellung Al Araba Al Madfuna ist noch bis zum 21. Oktober 2012 in den KW Institute for Contemporary Art zu sehen.

Das Gespräch mit der Kuratorin der Ausstellung, Susanne Pfeffer, findet in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei.

Wael Shawky. Foto: Julia Zimmermann © Schering Stiftung

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Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur - BIOS im Georg-Kolbe-Museum

Das Verständnis vom Leben und der Formbarkeit des Lebendigen hat sich in den letzten zwanzig Jahren durch bahnbrechende neue Erkenntnisse in der Gentechnik und der Mikrobiologie grundlegend verändert. Das Georg-Kolbe-Museum zeigt in „BIOS – Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur“ ab dem 26.08.2012 deutsche und internationale Künstler, die mit den klassischen Mitteln der Skulptur und der Installation die veränderten biologischen Konzepte reflektieren.

Mark Dion: Sea Life. © Foto: Matthias Bildstein. Courtesy Georg Kargl Fine Arts.

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The World Is Not Fair – Die große Weltausstellung 2012

Vom 1. bis zum 24. Juni ist auf dem Flugfeld Tempelhof ein ehrgeiziges Projekt zu erleben: die Große Weltausstellung 2012 – ein Ausstellungsparcour mit 15 Pavillons, geplant und realisiert vom Hebbel am Ufer und dem Architektenkollektiv raumlaborberlin. Mit dem Motto „The World Is Not Fair“ verweist die Veranstaltung ironisch auf die Tradition der „Expos“, die seit mehr als 160 Jahren weltweit an wechselnden Schauplätzen ausgerichtet werden. Die Pavillons auf dem Tempelhofer Feld verstehen sich allerdings nicht als Agenten der Markenbildung von Nationalstaaten, sondern als Orte eines höchst subjektiven Nachdenkens über die Welt mit den Mitteln der Kunst.

The World is Not Fair - Große Weltausstellung 2012

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Ein Archiv für die Zukunft im n.b.k.

Ab dem 03. Juni 2012 ist im Neuen Berliner Kunstverein die Ausstellung The Future Archive zu sehen, in der zeitgenössische KulturproduzentInnen sich mit wegweisenden künstlerischen Forschungspositionen der 1970er und 80er Jahre am Center for Advanced Visual Studies (CAVS) auseinandersetzen. Das CAVS wurde 1976 von György Kepes am Massachussetts Institute of Technology (MIT) in USA gegründet, seine Direktoren und StipendiatInnen waren mit ihren radikalen Ideen, wie der sogenannten Techno-Social-Bewegung, ihrer Zeit voraus.

The Future Archive. Foto © Markus Weisbeck

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