Wissenschaft & Kunst
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Der Dialog zwischen den Disziplinen – insbesondere zwischen den Naturwissenschaften und der Bildenden Kunst – hat seit einigen Jahren Konjunktur. Vor allem Wissenschaftseinrichtungen haben die Kunst als Medium entdeckt, über das ihr spezialisiertes Wissen einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln ist. Die Schering Stiftung ist jedoch weniger an der Wissenschaftskommunikation als an einem grundlegenden Dialog von Künstlern und Wissenschaftlern gelegen und hat hierzu bereits 2005 das Forum Wissenschaft und Kunst ins Leben gerufen. Dabei geht es sowohl um den Austausch von Methoden und Arbeitsweisen wie um den inhaltlichen Dialog zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Darüber hinaus hat die Stiftung 2009 den Projektraum für Kunst und Wissenschaft Unter den Linden eröffnet, der als Plattform für Ausstellungen, Vorträge und Workshops an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst dient. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Präsentation von "Kunst als Forschung". |
ON RESEARCH – Wissensgenerierung in Kunst und Wissenschaft
Never Mind – eine „Neuro-Performance“ in den Sophiensælen
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10.01.2012, Berlin | Was ist unser Selbst, durch was kann es zerstört werden und wie lässt es sich wieder herstellen? Diesen und weiteren schwierigen Fragen stellten sich die Choreografin Sommer Ulrickson und der Molekularbiologe und Publizist Giovanni Frazzetto in ihrer interdisziplinär erarbeiteten Inszenierung „Never Mind“. Das Stück „Never Mind“ ist ein Experiment zwischen Wissenschaft und Theater und wurde am 25. Januar 2012 in den Sophiensælen uraufgeführt. |
Photograph 51 - Über Entdeckung und Erfolg
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Am 24.02.2012 führt das English Theatre Berlin mit Unterstützung der Schering Stiftung erstmals das Wissenschaftsstück „Photograph 51“ von Anna Ziegler auf. Es geht um Rosalind Franklin – Jüdin, Frau, Wissenschaftlerin –, die in den frühen 50er Jahren am King´s College in London die ernüchternde Erfahrung eines männerdominierten Wissenschaftsbetriebs macht. Man weigert sich z.B., sie mit Dr. Franklin anzureden und sie darf den Männern vorbehaltenen Faculty Club nicht betreten. 1952 gelingt ihr mit Hilfe von Röntgenstreuung das Röntgenbild – eine Fotografie mit der Labornummer 51 –, das in der Wissenschaftsgeschichte als der erste Beweis für die Doppelhelix-Struktur der DNA gilt. Den Erfolg dafür ernten allerdings drei Männer, die ihr Foto Nr. 51 ohne ihr Wissen verwenden. |
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Universal oder beliebig? Komplexitätsforschung jenseits traditioneller Disziplinen | Vortrag am 08.11.2011
Code und Material – Algorithmen in der Kunst | Vortrag am 15.11.2011
Interdisziplinäre Tagung »Körperbilder in Kunst und Wissenschaft«
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Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina veranstaltete vom 7. – 11. September 2011 im Kongresszentrum Rondo, Pontresina (Schweiz) eine interdisziplinäre Tagung zum Thema »Körperbilder in Kunst und Wissenschaft«. Die Schering Stiftung unterstützte die Tagung als Plattform des interdisziplinären Dialogs über Körpervorstellungen in Kunst und Wissenschaft |
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Sound / Space / Body – A Process
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Das interdisziplinäre künstlerische Forschungsprojekt „Sound / Space / Body – A Process“ wird am 28. Mai 2011 im Radialsystem V uraufgeführt. Unter der Leitung der Choreografin Louise Wagner stellen Neurowissenschaftler und Philosophen gemeinsam mit Tänzern das körperliche Selbstbewusstsein in den Mittelpunkt einer interdisziplinären Untersuchung, deren Ausgangspunkt eine Installation des Pioniers der Klangkunst – Prof. Bernhard Leitner – ist. Louise Wagner will in ihrem Projekt über das Medium Tanz die Wahrnehmung von Klang untersuchen, um schließlich durch das Sehen von Bewegung ein anderes – körperliches – Hören zu vermitteln. |
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English Theatre Berlin: "An Experiment With An Air Pump"
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Das English Theatre Berlin zeigt in der Reihe Science & Theatre das Stück "An Experiment With An Air Pump" der englischen Dramatikerin Shelagh Stephenson unter der Regie von Günther Grosser. Das Stück – vorbereitet und präsentiert in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Studierenden vom Institut für Biologie und Mikrobiologie der FU Berlin – ist ein transdisziplinäres Kooperationsprojekt an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Darstellender Kunst. Mit fesselnden Geschichten auf zwei historischen Ebenen thematisiert Stephenson die pränatale Diagnostik, den Umgang mit dem Menschen als Forschungsgegenstand sowie die Rolle der Frau in den Wissenschaften und geht der Frage nach, wie viel Moral die Wissenschaft verträgt – und wie viel sie braucht. Die Schering Stiftung fördert das Stück als innovative Zusammenarbeit von Künstlern und Wissenschaftlern zu sozialen und ethischen Aspekten in der Forschung. |
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Carsten Höller - Rentier im Zöllnerstreifenwald und SOMA
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Carsten Höllers „Rentier im Zöllnerstreifenwald“ ist eine in Kooperation mit der Nationalgalerie, Berlin, entstandene Ausstellung im Projektraum der Schering Stiftung. Im Kontext der großen Einzelausstellung SOMA der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, entwickelte der Künstler für die Schering Stiftung die neue Arbeit Rentier rot-grün, mit der er seine 2001 begonnenen künstlerischen Studien zum Phi-Phänomen weiterführt. |
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Das geheimnisvolle Licht – Laser als Werkzeug für Kunst und Wissenschaft
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Vortragsveranstaltung Ernst Peter Fischer Schering Stiftung | Unter den Linden 32-34 | 10117 Berlin |
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