Daria Martin, Schering Stiftung Projektraum

 

Sonstige Publikationen

 

Evolution in Menschenhand. Synthetische Biologie aus Labor und Atelier

Seit der Antike träumen Menschen davon, Leben künstlich zu erschaffen. Angetrieben durch die enormen Fortschritte bei der DNA-Sequenzierung und Gensynthese ist mit der Synthetischen Biologie eine Fachdisziplin entstanden, die es ermöglicht, das Erbgut von Organismen umfassend umzuprogrammieren und lebende Systeme mit Eigenschaftskombinationen herzustellen, die es in der Natur bisher nicht gegeben hat. Mittels neuer Verfahren könnten, so lautet das Versprechen, zukünftig Lösungen für drängende Probleme in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt und Energie gefunden werden. Gleichzeitig bringt die Synthetische Biologie neben den wissenschaftlichen auch politische, rechtliche und ethische Herausforderungen mit sich, die eine gesamtgesellschaftliche Diskussion erfordern. In ihrer neuen Publikation  „Evolution in Menschenhand. Synthetische Biologie aus Labor und Atelier“ führt die Schering Stiftung nun Natur-, Geistes-, Rechts- und Kulturwissenschaften zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Synthetischen Biologie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.


Das Buch kann über den Buchhandel und den Herder Verlag bezogen werden.

Herausgegeben von Sonja Kießling und Heike Catherina Mertens für die Schering Stiftung
Verlag Herder GmbH | Freiburg im Breisgau 2016 | ISBN 978-3-451-34841-9 | Print 19,99 € | E-Book 15,99 €
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Anatomiestunden

Was macht eine Person gegenwärtig zum Patienten oder zur Patientin? Mit dieser für die moderne Medizin essentiellen Frage beschäftigen sich vier Berliner Mediziner im Rahmen eines ungewöhnlichen eintägigen Experiments am 23. Juni 2012 ab 14 Uhr in der Charité. Der plastische Chirurg Manfred Frey, der Internist Michael Häfner, der Bauchchirurg Peter Moeschl sowie der Kinderneurochirurg Ulrich Thomale schlüpfen für kurze Zeit in die Rolle von Künstlern und vermitteln in der Medizin gängige Vorstellungen vom menschlichen Körper mittels einer visuellen Sprache.

Die Ergebnisse des Symposiums wurden in einer Publikation, herausgegeben von Christina Lammer, veröffentlicht. Mehr Informationen

 

Volker Bartsch. Der Berliner Bildhauer zu seinem 60. Geburtstag

Volker Bartsch, geboren 1953 in Goslar, zählt zu den prominentesten deutschen Bildhauern seiner Generation. Anlässlich seines 60. Geburtstages wird der Berliner Bildhauer im Georg Kolbe Museum mit einer umfassenden Ausstellung geehrt, die sich auf sein plastisches Werk und sein Wirken im öffentlichen Raum konzentriert. Volker Bartsch ist einem breiten Publikum vor allem durch den „Ammonitenbrunnen“ von 1985-87 vor dem Elefantentor des Berliner Zoos bekannt. Im öffentlichen Raum, vor allem in seinem Schaffenszentrum Berlin, finden sich eine Vielzahl weiterer Werke des Künstlers.

Zur Ausstellung entsteht ein umfassender Katalog zu Volker Bartschs plastischem Werk und den Arbeiten im öffentlichen Raum. Mehr Informationen

 

BIOS. Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skultpur

Das Verständnis vom Leben und der Formbarkeit des Lebendigen hat sich in den letzten zwanzig Jahren durch bahnbrechende neue Erkenntnisse in der Gentechnik und der Mikrobiologie grundlegend verändert. Die Vorstellung, dass zukünftig künstlich hergestellte biologische Systeme mit bisher unbekannten Eigenschaften in Laboren entstehen, regt die Phantasie ebenso an, wie sie Ängste schürt. Das Georg-Kolbe-Museum zeigte in „BIOS – Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur“ deutsche und internationale Künstler, die mit den klassischen Mitteln der Skulptur und der Installation die veränderten biologischen Konzepte reflektieren. Die Ausstellung wurde aufgrund ihrer hochaktuellen Thematik, die auch den Diskurs in der Wissenschaft um synthetische Biologie reflektiert,

von der Schering Stiftung gefördert.

"BIOS – Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur." Mit Texten von Björn Brembs, Frank Fehrenbach, Jens Hauser und Marc Wellmann.
Deutsch und englisch, 16,- Euro
BIOS. Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur.

Ilana Halperin. New Landmass, Neue Landmasse

Das Buch „Ilana Halperin, New Landmass, Neue Landmasse“ erscheint als Begleitband zu den ersten Einzelausstellungen Ilana Halperins in Deutschland: Steine im Medizinhistorischen Museum der Charité und Hand Held Lava im Projektraum der Schering Stiftung. Der von den Kuratoren Sara Barnes und Andrew Patrizio herausgegebene Katalog enthält Textbeiträge von Gillian Beer, Horst Bredekamp, Ilana Halperin, Thomas Schnalke, dem Vulkanologen Hugh Tuffen und den Kuratoren selbst. Halperins künstlerisches Schaffen und ihre intellektuellen Leidenschaften bilden dabei ein Gravitationszentrum, das die Essays aus ästhetischen, wissenschaftshistorischen und kulturphilosophischen Perspektiven beleuchten.

"Ilana Halperin, New Landmass, Neue Landmasse" deutsch und englisch, 15,00 €
(ISBN: 3-9810220-6-8)
Ilana Halperin. New Landmass

PILLEN UND PIPETTEN

In Kooperation mit der Stiftung Deutsches Technikmuseum entwickelte die Schering Stiftung die neue Dauerausstellung "PILLEN UND PIPETTEN - Die chemisch-pharmazeutische Industrie am Beispiel Schering" im Deutschen Technikmuseum. Zur Ausstellung erscheint ein wissenschaftlicher Begleitband, der das im Museum vermittelte Wissen mit zahlreichen Fachbeiträgen ergänzt. Namhafte Wissenschaftler präsentieren darin den neuesten Stand der Forschung. Er ist gleichermaßen für Fachleute wie für interessierte Laien zur inhaltlichen Vertiefung geeignet. Es gibt folgende Bezugsmöglichkeiten:
im Buchhandel für 29,90 €
PILLEN UND PIPETTEN - Wie Chemie und Pharmazie unser Leben bestimmen
ISBN 978-3-7338-0377-3
im Museumsshop für 19,90 €
PILLEN UND PIPETTEN - Facetten einer Schlüsselindustrie"
ISBN 978-3-7338-0378-0
PILLEN UND PIPETTEN

Lehrmaterialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht

Die Schering Stiftung möchte mit ihren Materialien für den integrierten naturwissenschaftlichen Unterricht für die Klassen 5 und 6 zu einem spannenden Unterricht beitragen. Mit Unterstützung der Stiftung entwickelte der Lehrstuhl für Didaktik der Chemie an der Universität Duisburg-Essen Unterrichtsmaterialien, die den Lehrern den Einstieg in den integrierten naturwissenschaftlichen Unterricht erleichtern und Schülern helfen, sich naturwissenschaftlichen Themen mit Freude und Neugierde zu nähern.
Weitere Informationen zu beiden Ausgaben der Unterrichtmaterialien erhalten Sie hier:
Naturwissenschaftlicher Unterricht

Förderpreis Bildende Kunst - Katalog 2007

Mit dem Förderpreis 2007 (nunmehr Kunstpreis der Schering Stiftung) wurden besonders begabte junge Künstler ausgezeichnet, die mit dem Medium Skulptur arbeiten. Die Jury nominierte die folgenden fünf Künstler: Nairy Baghramian, Thorsten Brinkmann, Jan Bünnig, Michael Sailstorfer, and Marco Schuler. Preisträgerin war Nairy Baghramian.

Förderpreis Bildende Kunst - Katalog 2005

Im Frühjahr 2005 hat die Schering Stiftung erstmals den Förderpreis Bildende Kunst (nunmehr Kunstpreis der Schering Stiftung) vergeben. Aus den eingereichten Vorschlägen für den Bereich Malerei hatte die Jury fünf Künstler ausgewählt: Thomas Dillmann, Justine Otto, Cornelia Renz, Markus Willeke und Jongsuk Yoon. Die Werke dieser 5 Künstler wurden im März 2005 in den Räumen der neu eröffneten Berlinischen Galerie in einer Ausstellung präsentiert.

Trust in Science - A Dialogue with Society

Diese Publikation dokumentiert eine breit angelegte Podiumsdiskussion zu Glaubwürdigkeit und Risikomanagement in der Wissenschaft.
Die Sprecher waren Prof. Jürgen Mittelstraß, Fachbereich Philosophie und Zentrum Philosophie und Wissenschaftstheorie der Universität Konstanz; Prof. Klaus Tanner, Theologische Fakultät der Universität Halle-Wittenberg; Prof. Reinhard Kurth vom Robert-Koch-Institut in Berlin; Prof. Peter Weingart vom Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) der Universität Bielefeld; Dr. David Coles, Referat Ethik und Wissenschaft, Generaldirektorat Forschung, Europäische Kommission, Brüssel; Prof. Nick Pidgeon, Psychologische Fakultät der Universität Cardiff, Großbritannien; Dr. Gérard Escher, Staatssekretariat für Wissenschaft und Forschung, Bern, Schweiz; und Vivienne Parry, freischaffende Rundfunk- und Fernsehjournalistin, London, Großbritannien. Die Diskussion wurde moderiert von Vincent Landon, freischaffender Wissenschaftsjournalist aus Berlin. Die einführenden Worte hielt Hugh Mortimer, Stellvertretender Missionsleiter an der Britischen Botschaft Berlin.