On the Far Side of the Marchlands - Ausstellung in der Schering Stiftung

 

Die Schwelle des Sichtbarmachens: „For the use of those who see“

16.11.2009, Berlin | Es gibt Dinge, die nicht darstellbar sind, Dinge, die nicht sichtbar und vielleicht nicht einmal vorstellbar sind. Die Unmöglichkeit der Abbildbarkeit jenseits einer Imagination ist ihnen inhärent. Paul Klee hat 1920 in der Schöpferischen Konfession formuliert, dass Kunst nicht das Sichtbare wiedergibt, sondern sichtbar macht. Mit dieser Schwelle des Sichtbarmachens beschäftigt sich die Ausstellung „For the use of those who see“ in den KW Institute for Contemporary Art, die am Samstag, den 21. November 2009, um 17 Uhr eröffnet.

For the use of those who see

Die von Susanne Pfeffer kuratierte Ausstellung zeigt den künstlerischen Umgang mit Formen des Übergangs, des Verschwindens und des Nicht-Fassbaren. Im Mittelpunkt stehen dabei das Ausloten der Grenzen des Nicht-Sichtbaren und die ästhetische Bildfindung des scheinbar Unmöglichen. Dabei berühren die gezeigten Kunstwerke internationaler Künstler immer wieder angrenzende Disziplinen und offenbaren Schwellen zu anderen Wahrnehmungsbereichen.

„For the use of those who see“ zählt zu den wichtigsten Förderprojekten der Schering Stiftung in 2009. Das Ausstellungskonzept, das gattungsübergreifend die Kraft des Bildes einerseits und der Grenzen der Wahrnehmung andererseits reflektiert, geht weit über die zeitgenössische Kunst hinaus und stellt ein wichtiges Thema unserer Gegenwart dar.

Ausstellung:
22. November 2009 – 24. Januar 2010
dienstags bis sonntags: 12 – 19 Uhr / donnerstags: 12 – 21 Uhr
Eröffnung: Samstag, 21. November 2009, 17 bis 22 Uhr

KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69
10117 Berlin

Fotos: Letter on the Blind, for the Use of Those Who See, 2007, (c) Javier Téllez, Galerie Peter Kilchmann, Zürich

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.kw-berlin.de

For the use of those who see

For the use of those who see

 

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