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Salon der Komischen Oper und der Schering Stiftung

Im Foyer der Komischen Oper Berlin treffen auch in dieser Spielzeit Kunst auf Wissenschaft und Theorie auf Unterhaltung. Die Komische Oper Berlin und die Schering Stiftung setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort und veranstalten in Anbindung an den aktuellen Spielplan vier abendliche Salongespräche mit renommierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu Themen, die sowohl die Wissenschaft als auch die Opernwelt bewegen. Zu einer spielerischen und lockeren Diskussionssituation, wie sie die Salons des 19. Jahrhunderts prägte, tragen eine variierende Gesprächsdramaturgie und verschiedene künstlerische Interventionen bei, die jeweils auf das Thema des Abends abgestimmt sind.

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Themen, Tickets & Termine

Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57 | 10117 Berlin

Karten zu 12 EUR / 8 EUR ermäßigt erhalten Sie über den Ticketverkauf der Komischen Oper.

pdf Programmflyer zum Download

Mo, 11. Januar 2016, 19:30 Uhr
»Brennen für den Glauben?«

Salon zum Thema Religion und Religiosität

Religionen liefern Antworten auf die großen Fragen der Menschheit, spenden Geborgenheit, Trost und Zuversicht. Und dienen doch immer wieder auch als Begründung für Terror und Kriege. Ist der Fanatismus den Religionen eingeschrieben oder werden die Religionen nur missbraucht? Schafft die Religion womöglich erst die Probleme, die sie vorgibt zu lösen? Verdirbt der Mensch die Religion oder die Religion den Menschen? Ist sie Auffangbecken für alle oder Brutstätte einzelner?

GÄSTE: Dr. Michael Blume (Religionswissenschaftler, u.a. Universität zu Köln) und Prof. Dr. Michael Utsch (Theologe und Psychologe, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen)
Mit Sängern und Musikern der Komischen Oper Berlin
MODERATION: Johanna Wall und Simon Berger

Der feurige Engel
(Vorstellungen am 10./16./22. Dezember 2015 und 2./10. Januar 2016)

Mo, 7. März 2016, 19:30 Uhr
»Was heißt hier kindgerecht?«

Salon zum Thema Kindheit und Erziehung

Müssen Kinder immer alles verstehen, um es genießen zu können? Müssen Kinder möglichst frei sein, um sich entwickeln zu können oder brauchen sie vielmehr Grenzen, einen Rahmen als Orientierung? Wer weiß wirklich, was gut und richtig für Kinder ist? Und wer behauptet nur es zu wissen? 

GÄSTE: Prof. Dr. Johanna Mierendorff (Erziehungswissenschaftlerin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Prof. Dr. Herbert Scheithauer (Entwicklungspsychologe, Freie Universität Berlin)
Mit Sängern und Musikern der Komischen Oper Berlin
MODERATION: Simon Berger und Rainer Simon

Das Gespenst von Canterville
(Vorstellungen am 25./29. Februar│13. März│13./14./21. April 2016)

Mo, 9. Mai 2016, 19:30 Uhr
»Gemeinsam sind wir schwach?«
Salon zum Thema Kollektivität und Gemeinsinn  

Selbstverwirklichung ist das Credo westlicher Gesellschaften, Gemeinsinn nur etwas für Sozialromantiker. Hat sich eine der wesentlichen Errungenschaften der Aufklärung – die Autonomie des Subjekts – ins Negative gekehrt? Haben wir den Wert von Kollektivität völlig vergessen? Lässt sich Gemeinschaft innerhalb heterogener und pluralistischer Gesellschaften überhaupt noch herstellen? Und wenn ja, wie? Vielleicht in kleinen Kollektiven, in denen sich Individualismus jenseits des puren Egoismus’ und Gemeinschaft jenseits der homogenen Masse miteinander verbinden?

GÄSTE: Dr. Moritz Helmstaedter (Hirnforscher, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dirk Baecker (Kulturtheoretiker, Universität Witten/Herdecke)
Mit Sängern und Musikern der Komischen Oper Berlin
MODERATION: Katja Naie und Rainer Simon

Die Hochzeit des Figaro
(Vorstellungen am 1./6./16./20./28. Mai 2016)

Mo, 20. Juni 2016, 19:30 Uhr
»Der Blick ins Jenseits?«
Salon zum Thema Nahtod-Erfahrung  

Der Blick in einen hell erleuchteten Tunnel, das Verlassen des eigenen Körpers, die Rückschau auf das bisherige Leben – was die einen als Hinweis auf ein Leben nach dem Tod deuten, ist für die anderen nichts als ein neurologisches Phänomen. Was zeichnet derartige Nahtod-Erfahrungen aus? Was passiert währenddessen in unserem Gehirn? Und was bleibt davon zurück? Wie verändert eine solche Erfahrung unser Leben? Welchen Platz geben wir dem Tod in unserem Leben?

GÄSTE: Prof. Dr. Thomas Macho (Kulturwissenschaftler Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. med. Birk Engmann (Neurologe, Leipzig)
Mit Sängern und Musikern der Komischen Oper Berlin
MODERATION: Katja Naie und Ulrich Lenz

Castor et Pollux
(Vorstellungen am 22./25./30. Juni und 3. Juli 2016)

 

Foto 1: Thomas Macho (li, Fotograf: Klaus Fritsche) und Birk Engmann (re)
Foto 2: Fotograf Jan Windszus
Foto 3: Fotograf Michael Bidner

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In Kooperation mit

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