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Psychische Störungen - Grenzen zwischen Krankheit und Gesundheit

11.05.2016, Berlin | Die Würde des Menschen in seiner Einzigartigkeit fordert jeden von uns tagtäglich heraus: Wir nehmen Abweichungen vom erwarteten Verhalten wahr und bewerten sie. Dabei ist der Grat zwischen Wahn und Genie, zwischen Melancholie und Depression oft schmal. Die Schering Stiftung und die Stiftung Brandenburger Tor widmeten dieser Thematik am 21. April 2016 einen Gesprächsabend, in dem die Grenze zwischen Krankheit und Gesundheit definiert und erörtert wurde, wie zeit- und kulturgebunden psychiatrische Krankheitskonzepte und Diagnosen sind. Wie tolerant sollte unsere Gesellschaft sein und können Voraussetzungen benannt werden, die den Betroffenen helfen, ihren Platz in dieser zu finden?

Weitere Informationen zu der Veranstaltung können Sie in der Zusammenfassung nachlesen.

Jacobi - Rotzoll - Linke

Fotos der Veranstaltung

 

Zusammenfassung des Gesprächsabends

pdf Zusammenfassung

Gesprächsabend „Wer ist eigentlich normal?“

am 21. April 2016, 18:30 Uhr
im Max Liebermann Haus
der Stiftung Brandenburger Tor

pdf Einladungskarte

Programm:
Vom Wandel der Bedeutung psychischer Störungen
Prof. Dr. Frank Jacobi
Klinische Psychologie und Psychotherapie
Psychologische Hochschule Berlin

Uniform und Eigensinn – Kunstwerke aus der Psychiatrie um 1900 als „Pathologie“ der wilhelminischen Gesellschaft?
PD Dr. med. Maike Rotzoll
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Nicht normal, aber das richtig gut.
Denise Linke
Buchautorin und Herausgeberin der Zeitschrift "N#MMER. Magazin für Autisten, ADHSler und Astronauten", Berlin
 


Der Gesprächsabend fand im Rahmen der Berliner Stiftungswoche (19.-29.04.2016) statt, die sich dem Schwerpunktthema „Von der Würde des Menschen“ widmete. Er wurde unterstützt vom Kreis Junger Menschen und Stiftungen der Stiftung Elemente der Begeisterung.

Foto 1: Sprecher von links nach rechts - Frank Jacobi, Maike Rotzoll, Denise Linke_(c) Ivan Schneider

Foto 2: Max Liebermann Haus (c) Elke A. Jung-Wolff

 

Max Liebermann Haus (c) Elke A. Jung-Wolff

 

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