Daria Martin, Schering Stiftung Projektraum

 

+ultra. gestaltung schafft wissen

01.09.2016, Berlin | Wissen ist Gestaltung und Gestaltung bringt Wissen hervor. Bislang wird jedoch unterschätzt, dass gestalterische Prozesse selbst aktiv modellieren: Bilder, Modelle und Werkzeuge sind bewusst gestaltet und gestalten das Wissen, das sie hervorbringen. Die Ausstellung „+ultra. gestaltung schafft wissen“ im Martin-Gropius-Bau zeigt ab dem 30. September 2016 die grundlegende Bedeutung gestalterischer Prozesse in den Wissenschaften. Ob Faustkeil oder digital vernetztes Organ, aktives Material oder bildgesteuerte Handlung, die Ausstellung thematisiert, wie sich menschliche und technologische Kräfte verschränken und welche Anforderungen daraus für unsere Gegenwart entstehen.

David Georges Emmerich, Structure autotendante

Die Ausstellung analysiert die derzeitige Verschmelzung von analog und digital, mit der wir auf eine gänzlich neue Materialkultur zusteuern. Der Blick auf aktuelle Entwicklungen wird durch historische Beispiele geschärft, die Kontinuitäten ebenso aufzeigen wie eine tiefgreifende Veränderung im Verhältnis von Natur und Kultur.

+ultra. gestaltung schafft wissen

kuratiert von Nikola Doll in Zusammenarbeit mit Katharina Lee Chichester

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7 | 10963 Berlin

30. September 2016 bis 8. Januar 2017

Mi bis Mo 10-19 Uhr
Di geschlossen

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltet vom Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung. Ein Interdisziplinäres Labor« der Humboldt-Universität zu Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: David Georges Emmerich, Structure autotendante
© Collection FRAC Centre, Orléans / Fotograf: François Lauginie


Projektraum

Anschrift: Unter den Linden 32-34 | 10117 Berlin Öffnungszeiten während der Ausstellungen:Donnerstag – Montag, 13–19 Uhr | Eintritt frei Seit 2009 zeigt die Schering Stiftung im ...

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