Daria Martin, Schering Stiftung Projektraum

 

Symposium „The Evolution of Medicine to Evolutionary Medicine“

24.10.2016, Berlin | Die Evolutionäre Medizin beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Umwelteinflüssen und der genetischen Ausstattung des Menschen sowie zwischen der Evolution von Krankheiten und der Suszeptibilität. Dabei schlägt sie den Bogen von der Evolutionsbiologie zur Medizin und bezieht Themen ein, die in beiden Fächern eine große Rolle spielen, wie z.B. die Epidemiologie, Infektionskrankheiten oder die Evolution von Krankheitsgenen. Ziel ist es, die Funktionsweise von Krankheiten zu verstehen und die evolutionären Ursachen zu ergründen. Denn diese Erkenntnisse können einen wichtigen Beitrag in der biomedizinischen Forschung leisten. Um neue Brücken zwischen der Evolutionsbiologie und der Medizin zu schlagen, veranstaltet das Integrative Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften (IRI) der Humboldt Universität zu Berlin am 10. November 2016 das Symposium „The Evolution of Medicine to Evolutionary Medicine“.

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Das Symposium findet im Rahmen der Reihe „Interdisziplinärer Dialog“ statt. Gefördert durch die Schering Stiftung adressiert es Probleme in der Medizin mit Hinblick auf neue Ideen und Entdeckungen der Evolutionsbiologie. Neben Randolph Nesse (Arizona State University), einem der geistigen Väter des Konzepts der Evolutionären Medizin, präsentiert das Symposium Vorträge von John Baines (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Martin Brüne (Ruhr-Universität Bochum), Peter Hammerstein (Humboldt-Universität zu Berlin), Joachim Kurtz (Westffälische Wilhelms-Universität Münster), Tobias Lenz (Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie) und Rainer Straub (Universitätsklinikum Regensburg).

Das Symposium ist öffentlich und kostenfrei. Um Registrierung wird gebeten unter: https://iri-ls.hu-berlin.de/en/events/interdisciplinary-dialogue.

Symposium „The Evolution of Medicine to Evolutionary Medicine“

10. November 2016, um 9-13 Uhr

pdf Programmflyer

Humboldt-Universität zu Berlin
Abteilung Sportwissenschaften (Gebäude 11)
Philippstr. 13 | 10115 Berlin

Das Symposium findet in englischer Sprache statt.


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