Daria Martin, Schering Stiftung Projektraum

 

Max-Planck-Institute starten „Artist-in-Residence“ Programm

20.12.2016, Berlin/ Potsdam | Die Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie und Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam haben das "Artist-in-Residence"-Programm „Knowledge Link through Art and Science“, kurz KLAS, etabliert, das mithilfe eines internationalen Wettbewerbs zwei innovative KünstlerInnen in den Wissenschaftspark Potsdam-Golm bringt. Im Rahmen des Programms arbeiten die ausgewählten KünstlerInnen ab Juni 2017 für jeweils zwei Wochen Seite an Seite mit ForscherInnen der Gastinstitutionen in Golm und der Universität Groningen. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2017.

KLAS

Das Thema des Programms, die „Synthetische Biologie“, spiegelt sich im Namen wieder: AESTHETIC get SYNTHETIC: Knowledge Link through Art and Science (KLAS). Die Synthetische Biologie ist eines der jüngsten und spannendsten Forschungsfelder im 21. Jahrhundert. Im Wissenschaftspark Potsdam-Golm beschäftigen sich mehrere Arbeitsgruppen aus zwei Max-Planck-Instituten mit diesem innovativen Wissenschaftsgebiet.

Das „Artist-in-Residence“-Programm bringt KünstlerInnen in die „Labore“ dieser Arbeitsgruppen und schlägt so eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft innerhalb des stark diskutierten Forschungsfeldes der synthetischen Biologie. Der direkte Austausch von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen bedeutet unweigerlich, die eigene Arbeit mit den Augen des Anderen zu sehen und in einen Austausch zu treten – Synthese im Sinne einer Verknüpfung.

Das Programm wird auf dem Max-Planck-Campus im Wissenschaftspark Potsdam-Golm durchgeführt.

Vier Arbeitsgruppen der Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie (MPIMP) und Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) sowie der Universität Groningen, Groningen Biomolecular Sciences and Biotechnology Institute (GBB) sind Gastgeber:

 

KLAS ist das erste von der Max-Planck-Gesellschaft getragene und mitfinanzierte “Artist-in-Residence“-Programm in einem naturwissenschaftlichen Max-Planck-Institut. Es wird von der Schering Stiftung ermöglicht und von dem UNESCO Chair in International Relations at the TU Dresden, der Sendung „Klangkunst“ vom DeutschlandRadio Kultur und Ars Electronica gefördert. Ins Leben gerufen wurde das interdisziplinäre Programm von Rodrigo Perez-Garcia (MPIKG/TU-Berlin), Caterina Benincasa (Polyhedra.eu), Arnau Horta (Unabhängiger Kurator), Guillermo Santamaria (CienciaXLibre) und Katja Schulze (MPIKG).


Stiftung

Die unabhängige und gemeinnützige Schering Stiftung wurde 2002 durch die Schering AG, Berlin, gegründet und dient der Förderung von Wissenschaft und Kultur ...  

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