Philipp Lachenmann: DELPHI Rationale

 

Live-Debatte: Was tun, wenn Niere, Leber und Herz knapp werden?

09.03.2018, Berlin | Während mehr als 10.000 Menschen in Deutschland dringend auf ein Spenderorgan warten, sinkt die Zahl der Organspender von Jahr zu Jahr. 2017 lag sie bei 797 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Wo liegen die Gründe für die mangelnde Bereitschaft zur Organspende? Fehlt es an Aufklärung, Werbekampagnen oder an Vertrauen in das System? Braucht es neue Anreizsysteme oder könnten gar neue Regelungen die Spendenbereitschaft erhöhen? Und: Gibt es alternative Ansätze aus der Forschung, die eine Spende von Mensch zu Mensch in Zukunft überflüssig machen könnten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Plattform „Die Debatte“ online unter www.die-debatte.org und live am 23. März 2018, um 19 Uhr, im Zeiss-Großplanetarium in Berlin. Diskutieren Sie mit!

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Debatte zum Thema Organspende

Gäste

Dr. Solveig Lena Hansen vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Göttingen Dr. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation

Prof. Dr. Bruno Reichart, Sprecher des interdisziplinären Sonderforschungsbereichs Xenotransplantation

Moderiert wird die Veranstaltung von Christoph Koch (Stern) und Dr. Mai Thi Nguyen-Kim (freie Wissenschaftsjournalistin).

Live-Debatte

23.03.2018 | 19 Uhr

Zeiss-Großplanetarium
Prenzlauer Allee 80 | 10405 Berlin

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Livestream der Veranstaltung unter www.die-debatte.org

Online-Debatte

www.die-debatte.org
mit Hintergrundinformationen, Videos und Interviews

Zur Plattform „Die Debatte“

Die Wissenschaft trägt wesentlich zur Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Sie verkörpert in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch nicht nur den Fortschritt, sondern wird oft auch als Bedrohung der menschlichen Sicherheit empfunden. Je mehr die Wissenschaften individuell spürbar die Bedingungen des Lebens verändern, umso mehr sind sie auch aufgefordert, in einen konstruktiven Dialog mit der Gesellschaft einzutreten. Um die Bürger in die Lage zu versetzen, an dieser Diskussion aktiv teilzunehmen, bedarf es auch einer möglichst breiten wissenschaftlichen Grundbildung und eines Verständnisses wissenschaftlicher Forschung.

Die Initiative Wissenschaft im Dialog, das Science Media Center Germany und die Technische Universität Braunschweig haben deshalb die Plattform „Die Debatte“ ins Leben gerufen. Sie bietet Raum für die Diskussion kontroverser Themen aus der Wissenschaft und wissenschaftliche Perspektiven auf gesellschaftlich relevante und öffentlich viel diskutierte Themen. Dies geschieht in Form von Live-Debatten, Fact-Videos, multimedialen Info-Tools und Interviews.

Die Schering Stiftung freut sich, die Plattform „Die Debatte“ unterstützen zu können.


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