Philipp Lachenmann: DELPHI Rationale

 

Dialog mit der Wissenschaft

Die Wissenschaft trägt wesentlich zur Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Sie verkörpert in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch nicht nur den Fortschritt, sondern wird oft auch als Bedrohung der menschlichen Sicherheit empfunden. Je mehr die Wissenschaften individuell spürbar die Bedingungen des Lebens verändern, umso mehr sind sie auch aufgefordert, in einen konstruktiven Dialog mit der Gesellschaft einzutreten. Um den Bürger in die Lage zu versetzen, an dieser Diskussion aktiv teilzunehmen, bedarf es auch einer möglichst breiten wissenschaftlichen Grundbildung und eines Verständnisses wissenschaftlicher Forschung. Die Schering Stiftung setzt sich mit einer Reihe von Initiativen für diese Ziele ein. Sie veranstaltet und fördert wissenschaftliche Vortragsreihen, die sich an die breite Öffentlichkeit richten, führt öffentliche Diskussionen und Symposien zu kontroversen wissenschaftlichen Themen durch und fördert die Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Im Rahmen ihrer Programme zur wissenschaftlichen Bildung leistet sie einen Beitrag dazu, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Wissenschaft zu begeistern.


Live-Debatte: Was tun, wenn Niere, Leber und Herz knapp werden?

09.03.2018, Berlin | Während mehr als 10.000 Menschen in Deutschland dringend auf ein Spenderorgan warten, sinkt die Zahl der Organspender von Jahr zu Jahr. 2017 lag sie bei 797 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Wo liegen die Gründe für die mangelnde Bereitschaft zur Organspende? Fehlt es an Aufklärung, Werbekampagnen oder an Vertrauen in das System? Braucht es neue Anreizsysteme oder könnten gar neue Regelungen die Spendenbereitschaft erhöhen? Und: Gibt es alternative Ansätze aus der Forschung, die eine Spende von Mensch zu Mensch in Zukunft überflüssig machen könnten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Plattform „Die Debatte“ online unter www.die-debatte.org und live am 23. März 2018, um 19 Uhr, im Zeiss-Großplanetarium in Berlin. Diskutieren Sie mit!

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Visionen der Synthetischen Biologie

20.02.2018, Berlin | Leben ist machbar, lautet die Devise der Synthetischen Biologie. In ihren radikalen Entwürfen werden Lebewesen mit völlig neuen Funktionen zusammengesetzt: Organismen, die Giftstoffe detektieren und unschädlich machen, Krebs effektiv bekämpfen und die bisher erdölbasierte Industrieproduktion durch eine biobasierte Produktion ersetzen. Die Junge Akademie, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Schering Stiftung veranstalten am 15. März 2018, um 19 Uhr, in Berlin einen Vortragsabend mit Dr. Petra Schaper-Rinkel vom Austrian Institute of Technology in Wien. Die Innovationsforscherin spricht über die Entwicklungen in der Synthetischen Biologie, die Möglichkeit der Gestaltung dieser Entwicklungen durch die Gesellschaft sowie deren politische und gesellschaftliche Einordnung.

Petra Schaper-Rinkel

pdf Flyer zum Abendvortrag

 

Der Vortrag wurde aufgezeichnet. Sie können ihn hier einsehen (12.04.2018).

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Digitalisierte Kindheit – Je früher, desto besser?

26.01.2018, Berlin | Ganz gleich ob Smartphone, Tablet, Computer oder Spielkonsole – Kinder sind immer früher und alltäglich mit digitalen Medien konfrontiert. Die Wissenschaft erforscht erst seit kurzem, wie Kinder im digitalisierten Zeitalter aufwachsen, leben und lernen. Inwiefern beeinflusst die frühe Mediennutzung die Entwicklung von Kindern? Wann schadet Medienkonsum eher und wo bietet er Chancen? Was können Eltern richtig und falsch machen? Und wie und ab welchem Alter sollten digitale Medien in Kindergärten und Schulen eingesetzt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Plattform „Die Debatte“ online unter www.die-debatte.org und live am 8. Februar 2018, um 19 Uhr, im Haus der Wissenschaft in Braunschweig. Diskutieren Sie mit!

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Vortragsreihe Cell Communication

02.02.2018, Berlin | Im Wintersemester 2017/2018 lädt das Integrative Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften der HU Berlin zu dem Kolloquium „Cell Communication“ ein. Angeboten werden insgesamt sechs Vorträge hochkarätiger internationaler Wissenschaftler, die anhand ihrer aktuellen Forschungsarbeiten das gesamte Spektrum der Kommunikation von Zellen darstellen: So kommunizieren Zellen über weite Distanzen oder im direkten Zell-Zell-Kontakt miteinander. Die Kommunikation kann zwischen Zellen gleichen Typs sowie zwischen unterschiedlichen Zelltypen eines Organismus oder verschiedener Organismen erfolgen. Am 1. März 2018, um 16 Uhr, hält Dr. Shelly Tzlil vom Technion in Haifa, Israel den fünften Vortrag der Reihe mit dem Titel „Mechanical communication in cardiac cell beating. 

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Digitaler Salon: App's Anatomy

03.01.2018, Berlin | Zu Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Ihr Smartphone: Der Markt bietet immer mehr Gesundheits-Apps, die unseren Zuckerspiegel analysieren, den Zyklus tracken und Hilfestellungen für Asthma-Patienten bieten. Sie erlauben es, passende Ärzte in der Nähe zu finden oder geben Auskunft über Medikamente. Vor allem chronisch kranke Patienten profitieren vom ‘Arzt im Smartphone’. Mit den Daten der Benutzer können umfassende Analysen gemacht werden; sie können im Notfall sogar Alarm schlagen. Hat der Hausarzt ausgedient? Machen uns digitale Tools zu Hypochondern? Wie gehen Patienten mit den neuen Informationsquellen um? Welche Daten sollten wir teilen? Und wie kann die medizinische Qualität und die Einhaltung des Datenschutzes gewährleistet werden? Diesen und weiteren Fragen geht am 31. Januar 2018, um 19 Uhr, der Digitale Salon „App’s Anatomy“ im Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft nach.

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Wissenschaft im Sauriersaal 2017

Brauchen wir Spielplätze für unsere Nutztieren? Wie werden 7 Milliarden Menschen satt? Und sind Insekten die bessern Blumenzüchter? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus so unterschiedlichen Disziplinen wie der Immunologie, der Agrarökonomie oder der Nutztierforschung eröffnen in der Vortragsreihe "Wissenschaft im Sauriersaal" im Museum für Naturkunde Berlin neue Perspektiven, bieten Lösungen für globale Probleme und entwerfen Zukunftsbilder für das 21. Jahrhundert.

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Genchirurgie: Auf dem Weg zur Superpflanze?

24.10.2017, Berlin | Ertragreichere Pflanzen gegen den Hunger in der Welt? Pflanzen, die sich selbst vor Schädlingen schützen? Robuste Pflanzensorten, die dem Klimawandel trotzen? Möglich machen soll all das die Grüne Gentechnik. Dank der Entdeckung von Genscheren wie CRISPR/Cas9 erlebt die Pflanzenzüchtung derzeit eine Revolution, denn die Methode ist schnell, präzise und deutlich kostengünstiger als bisherige Verfahren. Doch wie genau funktionieren Genscheren? Welche neuen Pflanzensorten lassen sich mit der Genchirurgie züchten? Und sind die neuen Zuchtmethoden tatsächlich geeignet, präzisere Eingriffe vorzunehmen? Braucht es neue Regulierungen, um Risiken für unsere Gesundheit und die Umwelt zu minimieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Plattform „Die Debatte“ online unter www.die-debatte.org und live am 1. November 2017, um 19 Uhr, im Schloss Herrenhausen Hannover.

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Digitaler Salon: iCare for you

04.10.2017, Berlin | Plüschroboter, smarte Gehhilfen und digitale Gesprächspartner: Können Maschinen den Pflegesektor entlasten und Gefühle simulieren? Und sollen sie das? Diesen und weiteren Fragen geht am 25. Oktober 2017, um 19 Uhr, der Digitale Salon „iCare for you“ im Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft nach. Digitaler Salon_HIIG

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Vortragsreihe: Life in Numbers - mit Rob Phillips

04.10.2017, Berlin | Im Sommersemester 2017 lädt das Integrative Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften der HU Berlin zu dem Kolloquium „Life in Numbers“ ein. Angeboten werden Vorträge hochkarätiger internationaler Wissenschaftler, die ihre aktuellen Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Quantitativen Biologie vorstellen. Am 12. Oktober 2017, um 16 Uhr, hält Rob Phillips vom California Institute of Technology, USA einen Vortrag mit dem Titel Drunken Sailors, Coin Flips and How to Read Genomes”. Darin zeigt er auf, wie man mithilfe einfacher Instrumente der statistischen Physik den Expressionsgrad verschiedener Gene voraussagen und mit Präzisionsmessungen diese Voraussagen überprüfen kann. Desweiteren beschreibt er unerwartete Verwendungsmöglichkeiten der Physik des Informationstransfers, wie sie die Bell Labs in Bezug auf die Telefonkommunikation entwickelt hatten, um damit womöglich die Bedeutung der Regulationseigenschaften von Genomen zu entziffern.

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Vortragsreihe: Life in Numbers - mit Johan Elf

04.09.2017, Berlin | Im Sommersemester 2017 lädt das Integrative Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften (IRI) der Humboldt-Universität Berlin zu dem Kolloquium „Life in Numbers“ ein. Angeboten werden Vorträge hochkarätiger internationaler Wissenschaftler, die ihre aktuellen Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Quantitativen Biologie vorstellen. Am 7. September 2017, um 16 Uhr, hält Johan Elf von der Universität Uppsala, Schweden, einen Vortrag mit dem Titel Probing intracellular kinetics at single molecule sensitivity". Elfs Interesse gilt der Frage, wie entscheidende Schritte in der Transkription, Translation und Replikation in den Zellen reguliert und auf welcher physikalischen Detailebene diese Prozesse modelliert werden müssen, um ihre Funktionen in der lebenden Zelle beschreiben zu können. Zur Beantwortung dieser Fragen verwendet er hochmoderne Einzelmolekülmikroskopie zur Untersuchung von Kinetik und Diffusion in lebenden Zellen.


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