Daria Martin, Schering Stiftung Projektraum

 

Dialog mit der Wissenschaft

Die Wissenschaft trägt wesentlich zur Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Sie verkörpert in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch nicht nur den Fortschritt, sondern wird oft auch als Bedrohung der menschlichen Sicherheit empfunden. Je mehr die Wissenschaften individuell spürbar die Bedingungen des Lebens verändern, umso mehr sind sie auch aufgefordert, in einen konstruktiven Dialog mit der Gesellschaft einzutreten. Um den Bürger in die Lage zu versetzen, an dieser Diskussion aktiv teilzunehmen, bedarf es auch einer möglichst breiten wissenschaftlichen Grundbildung und eines Verständnisses wissenschaftlicher Forschung. Die Schering Stiftung setzt sich mit einer Reihe von Initiativen für diese Ziele ein. Sie veranstaltet und fördert wissenschaftliche Vortragsreihen, die sich an die breite Öffentlichkeit richten, führt öffentliche Diskussionen und Symposien zu kontroversen wissenschaftlichen Themen durch und fördert die Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Im Rahmen ihrer Programme zur wissenschaftlichen Bildung leistet sie einen Beitrag dazu, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Wissenschaft zu begeistern.


Was uns auseinandertreibt – Hassreden im digitalen Zeitalter

05.04.2017, Berlin | Politische und persönliche Diffamierungen gehören durch Internet und soziale Medien inzwischen zum gesellschaftlichen Alltag. Die sog. Hate Speech ist bösartig, direkt und häufig nicht einmal mehr anonym. Die Hetzer bekommen Zuspruch und ihr Hass wird geteilt. Dennoch ist Hass kein mediales, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die Schering Stiftung und die Stiftung Brandenburger Tor widmen dieser Thematik am 21. April 2017 gemeinsam einen Gesprächsabend.

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Wissenschaft im Sauriersaal 2016

02.01.2016, Berlin | Wie bestimmt die innere Uhr meinen Tagesrhythmus? Was lebt in der Tiefsee? Können Pflanzen kommunizieren? Diese und viele andere Fragen beantworten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus so unterschiedlichen Disziplinen wie der Meeresbiologie, Ökologie, Chronobiologie und Psychologie in der Vortragsreihe „Wissenschaft im Sauriersaal“ im Museum für Naturkunde Berlin. Sie entführen uns in fremde Welten, lösen Rätsel der Natur und veranschaulichen abstrakte Phänomene.

Die Vortragsreihe „Wissenschaft im Sauriersaal“ ist ein Kooperationsprojekt der Humboldt-Universität zu Berlin, des Museums für Naturkunde Berlin und der Schering Stiftung. Gemeinsam laden wir Sie an acht Abenden ein, sich im Ambiente des Sauriersaals in die faszinierende Welt der Wissenschaft entführen zu lassen. Im Anschluss an die Vorträge haben Sie die Möglichkeit zu einem exklusiven Besuch des Museums bis 22 Uhr.

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STATE of Emotion – The Sentimental Machine

21.10.2016, Berlin | Emotionen sind eine wesentliche Quelle unserer persönlichsten Erfahrungen und Handlungsmotivationen sowie ein zentrales Element unserer Interaktion mit anderen. Sie gelten gemeinhin als Essenz dessen, was uns als Menschen und als Individuen ausmacht. Unter dem Titel „STATE of Emotion – The Sentimental Machine“ präsentiert das diesjährige STATE Festival vom 3. bis 5. November 2016 in Berlin die neuesten Entwicklungen und Arbeiten an der Schnittstelle aktueller Gefühlsforschung und künstlicher Intelligenz. Das Festival schafft einen offenen, partizipativen und interdisziplinären Begegnungsraum für Wissenschaft und Öffentlichkeit, für wissenschaftliche Forschung und künstlerischen Ausdruck.

State Festival, (c) STATE Festival, Montebelo, Grafikladen

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Symposium „The Evolution of Medicine to Evolutionary Medicine“

24.10.2016, Berlin | Die Evolutionäre Medizin beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Umwelteinflüssen und der genetischen Ausstattung des Menschen sowie zwischen der Evolution von Krankheiten und der Suszeptibilität. Dabei schlägt sie den Bogen von der Evolutionsbiologie zur Medizin und bezieht Themen ein, die in beiden Fächern eine große Rolle spielen, wie z.B. die Epidemiologie, Infektionskrankheiten oder die Evolution von Krankheitsgenen. Ziel ist es, die Funktionsweise von Krankheiten zu verstehen und die evolutionären Ursachen zu ergründen. Denn diese Erkenntnisse können einen wichtigen Beitrag in der biomedizinischen Forschung leisten. Um neue Brücken zwischen der Evolutionsbiologie und der Medizin zu schlagen, veranstaltet das Integrative Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften (IRI) der Humboldt Universität zu Berlin am 10. November 2016 das Symposium „The Evolution of Medicine to Evolutionary Medicine“.

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Öffentliche Vorlesung über Molekulare Chaperone

13.09.2016, Berlin | Proteine übernehmen vielfältige essenzielle Aufgaben in allen Zellen unseres Körpers. Doch um ihre biologische Funktion ausüben zu können, müssen sich die kettenartigen Moleküle erst zu komplexen, dreidimensionalen Strukturen falten. Zunächst wurde angenommen, dass dieser Prozess spontan abläuft. Erst die Arbeiten von Prof. Dr. Franz-Ulrich Hartl, Direktor der Abteilung Zelluläre Biochemie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, machten klar, dass die Proteinfaltung in der Zelle durch sog. Chaperone vermittelt wird. Falsch gefaltete Proteine können sich zu Klumpen zusammenlagern, die für die Zelle und den Organismus gefährlich werden. Bei verschiedenen neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimerdemenz und Chorea Huntington sammeln sich solche Aggregate an. Diese Erkenntnis bietet die Chance auf neuartige Therapieansätze.

Am 23. September 2016 veranstaltet die Schering Stiftung in Kooperation mit der Freien Universität Berlin eine öffentliche Vorlesung mit Prof. Dr. Hartl. Unter dem Titel "Molecular Chaperones: Their Role in Protein Folding and Neurodegenerative Disease" spricht er über seine Forschungergebnisse und aktuelle Forschungsansätze. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Franz-Ulrich Hartl_Foto: Axel Griesch, MPI für Biochemie

 

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Film über Prof. Hartls Forschung

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European Students‘ Conference 2016

01.09.2016, Berlin |Facing Antimicrobial Resistance – Research Revolution Wanted“ – so lautet das Thema der 27. European Students Conference (ESC) vom 28. September bis 1. Oktober 2016 im Virchow-Klinikum der Charité Berlin. Die ESC greift die Thematik der weltweit rasant wachsenden antimikrobiellen Resistenzen auf und wirft einen genauen Blick auf die Ursachen und Folgen der abnehmenden Wirksamkeit antibiotischer Therapien. Während Ende der 1960er Jahre der Krieg gegen Infektionskrankheiten weitgehend als gewonnen galt, hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, dass dieses Kapitel noch keineswegs abgeschlossen ist.

European Students' Conference

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Schutzimpfungen: Globale Konsequenzen individueller Entscheidungen

01.09.2016, Berlin | Am 16. September 2016 lädt das Integrative Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften (IRI) der Humboldt Universität zu Berlin zu einer Vortragsveranstaltung über Schutzimpfungen mit Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Direktor des Robert Koch-Instituts in Berlin, und PD Dr. Cornelia Betsch von der Universität Erfurt. Die Referenten beschäftigen sich mit der Bereitschaft der Menschen, Schutzimpfungen in Anspruch zu nehmen und den globalen Konsequenzen individueller Impfentscheidungen.

(c) Dirk Brockmann, RKI

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Salon der Komischen Oper und der Schering Stiftung

Im Foyer der Komischen Oper Berlin treffen auch in dieser Spielzeit Kunst auf Wissenschaft und Theorie auf Unterhaltung. Die Komische Oper Berlin und die Schering Stiftung setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort und veranstalten in Anbindung an den aktuellen Spielplan vier abendliche Salongespräche mit renommierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu Themen, die sowohl die Wissenschaft als auch die Opernwelt bewegen. Zu einer spielerischen und lockeren Diskussionssituation, wie sie die Salons des 19. Jahrhunderts prägte, tragen eine variierende Gesprächsdramaturgie und verschiedene künstlerische Interventionen bei, die jeweils auf das Thema des Abends abgestimmt sind.

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Psychische Störungen - Grenzen zwischen Krankheit und Gesundheit

11.05.2016, Berlin | Die Würde des Menschen in seiner Einzigartigkeit fordert jeden von uns tagtäglich heraus: Wir nehmen Abweichungen vom erwarteten Verhalten wahr und bewerten sie. Dabei ist der Grat zwischen Wahn und Genie, zwischen Melancholie und Depression oft schmal. Die Schering Stiftung und die Stiftung Brandenburger Tor widmeten dieser Thematik am 21. April 2016 einen Gesprächsabend, in dem die Grenze zwischen Krankheit und Gesundheit definiert und erörtert wurde, wie zeit- und kulturgebunden psychiatrische Krankheitskonzepte und Diagnosen sind. Wie tolerant sollte unsere Gesellschaft sein und können Voraussetzungen benannt werden, die den Betroffenen helfen, ihren Platz in dieser zu finden?

Weitere Informationen zu der Veranstaltung können Sie in der Zusammenfassung nachlesen.

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Fotos der Veranstaltung

 

Zusammenfassung des Gesprächsabends

pdf Zusammenfassung

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Die Seele ist ein Oktopus

27.04.2016, Berlin | Woraus besteht die Seele, wie steuert sie den menschlichen Körper und wo ist ihr Sitz? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung „Die Seele ist ein Oktopus. Antike Vorstellungen vom belebten Körper“, die vom 11. Mai bis 11. September 2016 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité Berlin zu sehen ist. Es werden zentrale antike Auffassungen von körperlichen und seelischen Vorgängen vorgestellt, die von Medizinern und Philosophen zwischen 500 vor und 500 nach Christus entwickelt wurden, und in Beziehung zu unseren heutigen Vorstellungen gesetzt.

Die Seele ist ein Oktopus

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