Daria Martin, Schering Stiftung Projektraum

 

Dialog mit der Wissenschaft

Die Wissenschaft trägt wesentlich zur Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Sie verkörpert in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch nicht nur den Fortschritt, sondern wird oft auch als Bedrohung der menschlichen Sicherheit empfunden. Je mehr die Wissenschaften individuell spürbar die Bedingungen des Lebens verändern, umso mehr sind sie auch aufgefordert, in einen konstruktiven Dialog mit der Gesellschaft einzutreten. Um den Bürger in die Lage zu versetzen, an dieser Diskussion aktiv teilzunehmen, bedarf es auch einer möglichst breiten wissenschaftlichen Grundbildung und eines Verständnisses wissenschaftlicher Forschung. Die Schering Stiftung setzt sich mit einer Reihe von Initiativen für diese Ziele ein. Sie veranstaltet und fördert wissenschaftliche Vortragsreihen, die sich an die breite Öffentlichkeit richten, führt öffentliche Diskussionen und Symposien zu kontroversen wissenschaftlichen Themen durch und fördert die Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Im Rahmen ihrer Programme zur wissenschaftlichen Bildung leistet sie einen Beitrag dazu, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Wissenschaft zu begeistern.


An Ecosystem of Excess mit Pinar Yoldas und Regine Hengge

03.11.2014, Berlin | Das Haus der Kulturen der Welt in Berlin hat ein ANTHROPOZÄN-CURRICULUM entwickelt, das Wege für eine transdisziplinäre Wissens- und Bildungskultur erprobt. Als exemplarischer Modellkurs – dem ANTHROPOZÄN-CAMPUS – wird das Curriculum vom 14.11. bis zum 23.11.2014 am HKW erprobt. Begleitet wird der CAMPUS von einem öffentlichen Programm: Ein Gespräch am 17.11.2014 um 20 Uhr wird in Kooperation mit der Schering Stiftung veranstaltet. Die türkische Künstlerin Pinar Yoldas und die Berliner Mikrobiologin Regine Hengge erklären, wie aus der »Plastiksuppe« – dem mit Tonnen von Plastikmüll verseuchten Pazifischen Ozean – ein Ökosystem spekulativer Lebensformen entsteht.

Pinar Yoldas, An Ecosystem of Excess

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Food, Genes and Diseases

Wie und warum macht Essen gesund oder krank? Welchen Einfluss haben Ernährung und Nahrungsmittelzusätze auf Stoffwechselkrankheiten, Krebs oder Infektionskrankheiten bzw. deren Heilung? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein öffentlicher Vortrag von Dr. Sascha Sauer vom Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, den er am 13.01.2015 um 15:30 Uhr am Integrativen Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften (IRI) der Humboldt-Universität zu Berlin hält.

 

Sascha Sauer

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Arbeitsplätze im Fokus der Musikermedizin

Das diesjährige Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V. (DGfMM) wird vom 26. bis 27.09.2014 gemeinsam mit der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ ausgerichtet. Das von der Schering Stiftung geförderte Symposium bietet Vorträge, interdisziplinäre Dialoge und Falldarstellungen rund um das Schwerpunktthema „Arbeitsplätze im Fokus der Musikermedizin“. Symposium Musikerphysiologie

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Kongress „Leben mit Taubblindheit“

Zehn Jahre nach der Aufforderung durch das Europäische Parlament, die Rechte taubblinder Menschen anzuerkennen und ihnen Geltung zu verschaffen, hat das Thema Taubblindheit und Hörsehbehinderung in Deutschland an Aufmerksamkeit gewonnen. Nun findet vom 19. bis 20. September 2014 erstmals in Deutschland ein internationaler Kongress statt, der sich mit dem „Leben mit Taubblindheit“ befasst und Fachwissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen mit Betroffenen und deren Umfeld in einen Dialog bringt. Hände

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European Students Conference 2014

„Rethinking Medical Research – How Do We Achieve Innovation?“ – so lautet das Thema der 25. European Students Conference, welche die Schering Stiftung bereits zum 3. Mal fördert. Ziel der Konferenz ist es, über die aktuellen Chancen und Herausforderungen der medizinischen Forschung zu diskutieren. Dieses Jahr findet die Konferenz vom 17. bis 20. September im Virchow-Klinikum der Charité Berlin statt. Die Schirmherrschaft übernehmen Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Prof. Ernst Rietschel, Vorstandsvorsitzender des Berlin Institute of Health.

ESC

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Meet the expert

In einer neuen Veranstaltungsreihe, die von dem Max Planck International Research Network on Aging initiiert wurde, haben junge Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit erfahrene Experten verschiedenster Fachgebiete zu treffen.
Bei Meet the Expert, wird jeweils ein erfahrener Wissenschaftler eingeladen, einen Vortrag zu halten mit anschließender Diskussionsrunde. Im informellen Rahmen nach dem Vortrag haben die Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit den Experten kennenzulernen und mit ihm zum Beispiel über die nächsten Karriereschritte, die Perspektiven nach Promotion und Postdoc-Zeit und Auslandsaufenthalte zu sprechen.

Meet the Expert

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Altersfragen, Altersbilder und Gerechtigkeit zwischen Generationen

Was heißt eigentlich altern? Mit dieser und anderen Fragen rund um das Thema Altern und Generationengerechtigkeit beschäftigen sich 13 StipendiatInnen der interdisziplinären Themenklasse Altern und Alter" an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gewonnen wurden Erkenntnisse über Alterspotenziale, generationengerechte Entscheidungsgremien und die Auswirkungen von Eingriffen in den Alterungsprozess. Diese und weitere Ergebnisse der Themenklasse werden im Symposium Altersfragen, Altersbilder und Generationengerechtigkeit" am 05.04.2014 in einer interaktiven Lab-Atmosphäre der Öffentlichkeit präsentiert.

© Schering Stiftung

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Marguerite Vogt Symposium

Marguerite Vogt war als Krebsforscherin und Virologin eine der herausragenden Wissenschaftlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die jüngste Tochter des berühmten Hirnforscherehepaars Oskar und Cécile Vogt-Mugnier, 1913 in Berlin geboren, wäre in diesem Jahr 100 geworden. Ihr zu Ehren veranstaltet das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch mit der Unterstützung der Schering Stiftung am 10. Dezember 2013 ab 15 Uhr ein wissenschaftliches Symposium.

Marguerite Vogt

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Frühlingstreffen 2013 des Global Virus Networks

Wir alle wissen, welche Bedeutung Virus-Infektionen für unsere Gesundheit haben. Angesichts der weiter zunehmenden Globalisierung und Reisetätigkeit können sich neue Viren in der heutigen Zeit schnell ausbreiten. Aber auch bekannte Viruserkrankungen können nur durch weltweite Zusammenarbeit effizient bekämpft werden. Das Global Virus Network (GVN) hat es sich zum Ziel gesetzt, Viruserkrankungen gemeinsam zu bekämpfen und die dringend benötigte nächste Generation klinischer Virologen auszubilden. Das nächste Treffen des GVN findet vom 30.05. bis 01.06.2013 mit Unterstützung der Schering Stiftung an der Technischen Universität München statt.

GVN

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23rd European Students’ Conference

“Transplantation and Implantation – Trends in Organ Substitution” – so lautet das Thema der diesjährigen European Students Conference, welche die Schering Stiftung bereits zum 2. Mal fördert. Ziel der Konferenz ist es, die neuesten Errungenschaften und die damit verbundenen Möglichkeiten im Bereich des Austauschs von menschlichen Organ- und Gewebestrukturen zu präsentieren und zu diskutieren.

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Ausschreibung: kultur-im-dialog.eu+

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Ausschreibung: Friedmund Neumann Preis 2018

19.10.2017, Berlin | Die Schering Stiftung vergibt den Friedmund Neumann Preis an Nachwuchswissenschaftler /-innen, die herausragende...
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01.11.2017, Berlin | Im April 2018 startet erneut das etablierte Führungskräftetraining Young Leaders in Science, das...
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