Daria Martin, Schering Stiftung Projektraum

 

Wissenschaft & Kunst

Der Dialog zwischen den Disziplinen – insbesondere zwischen den Naturwissenschaften und der Bildenden Kunst – hat seit einigen Jahren Konjunktur. Vor allem Wissenschaftseinrichtungen haben die Kunst als Medium entdeckt, über das ihr spezialisiertes Wissen einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln ist. Die Schering Stiftung ist jedoch weniger an der Wissenschaftskommunikation als an einem grundlegenden Dialog von Künstlern und Wissenschaftlern gelegen und hat hierzu bereits 2005 das Forum Wissenschaft und Kunst ins Leben gerufen. Dabei geht es sowohl um den Austausch von Methoden und Arbeitsweisen wie um den inhaltlichen Dialog zu gesellschaftlich relevanten Fragen.

Darüber hinaus hat die Stiftung 2009 den Projektraum für Kunst und Wissenschaft Unter den Linden eröffnet, der als Plattform für Ausstellungen, Vorträge und Workshops an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst dient. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Präsentation von "Kunst als Forschung".


Musik schafft Wissen

30.08.2013, Berlin | Am 4. September 2013 findet das erste Konzert einer von Ulrich Köstlin und der Schering Stiftung initiierten Konzertreihe statt, die Musikwerke aus verschiedenen Jahrhunderten präsentiert und anschließend zu einer Diskussion mit renommierten Neurowissenschaftlern einlädt.

Köstlin Salon_Musik

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Synaesthesia

Wie riechen Zahlen? Haben Töne einen Geschmack oder eine Farbe? Der Begriff „Synästhesie“, von griech. aisthesis „Sinneswahrnehmung" und syn „zusammen“, bedeutet das gleichzeitige Vorhandensein von zwei oder mehr Sinneswahrnehmungen. Als theoretisches Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung SYNAESTHESIA (Oktober 2012 – Juli 2013) veranstaltet das Art Laboratory Berlin am 5. und 6. Juli 2013 eine internationale Konferenz, um sich vertiefter und aus theoretischer Perspektive mit dem Bereich der multisensorischen Wahrnehmung auseinanderzusetzen.

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SYNAPSE. Das internationale Kuratorennezwerk

Welche Ansätze des Ausstellungsmachens sind den komplexen Ökologien und formbildenden Prozessen des Anthropozän angemessen? Dieser Frage widmet sich Jill Bennett am 26. April 2013 um 19 Uhr im Haus der Kulturen der Welt in einer öffentlichen Keynote Lecture. In ihrem Vortrag Anthropocene Aesthetics and the Future of Exhibitions untersucht die Professorin für Experimentelle Kunst und Kuratorin (University of New South Wales, Australien) wie und warum die Idee vom „Menschenzeitalter“ unsere kulturelle Praxis verändert.

Xijing Men: This is Xijing – The Life of the Xijing Presidents (Urban Planning)

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Mobilität in Städten neu denken

Die Berliner Humboldt-Universität veranstaltet vom 6. bis 19. September 2012 die KOSMOS Summer University 2012 „Mobility“. Die Veranstaltung widmet sich der interdisziplinären Grundlagenforschung und dem Ausbau eines internationalen Netzwerks mit dem Schwerpunkt Lateinamerika. Gegenstand der KOSMOS 2012 ist die Entwicklung von Forschungsstrategien, welche Naturwissenschaften, Technik- und Ingenieurswissenschaften, Geisteswissenschaften und die Gestaltungsdisziplinen in einem experimentellen Projekt zur Mobilität im urbanen Raum miteinander verbinden. Berlin, das sich derzeit als Gestaltungsort zukunftsweisender urbaner Mobilität profiliert, und Buenos Aires als eine dynamische Metropole Südamerikas werden als Szenarien der Herausforderung für eine interdisziplinäre Gestaltung von Mobilitätskonzepten dienen.

Berlin_Foto Sandra Schramke

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Fördersysteme für Künstlerische Forschung gefordert

Künstlerische Forschung hat eine lange Tradition und eine differenzierte gegenwärtige Praxis. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich eine Vielzahl neuer Formen der künstlerischen Arbeit entwickelt – kollaborative Formate, lebendige Archive, dokumentarische Performances und viele andere Strategien der Wissensgenerierung. Zahlreiche künstlerische Institutionen begreifen sich auch als Forschungsinstitutionen, zahlreiche Künstlerinnen und Künstler als Forschende. Das Resultat der zweitägigen Tagung „Forschung in Kunst und Wissenschaft. Herausforderungen an Diskurse und Systeme des Wissens“ mit dem Performance-Programm „On Research“, die im Mai im Haus der Kulturen der Welt stattfanden, ist ein Thesenpapier, das die Schaffung eines Pilotprojektes zu künstlerischer Forschung einfordert.

On Research | Xavier Le Roy | Product of Circumstances, 1999 |© Katrin Schoof

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ON RESEARCH – Wissensgenerierung in Kunst und Wissenschaft

Welcher wissenschaftlicher Methoden bedienen sich Künstler und welcher künstlerischer Verfahren Wissenschaftler? Diesen und andere Fragen widmete sich das zweitägige Programm ON RESEARCH im Haus der Kulturen der Welt, das im Kontext der Tagung „Forschung in Kunst und Wissenschaft. Herausforderungen an Diskurse und Systeme des Wissens“ stattfindet. Die Tagung und das öffentliche künstlerische Programm entstanden in Kooperation mit dem Zentrum für Bewegungsforschung an der Freien Universität Berlin, dem HKW, der Schering Stiftung und Sigrid Gareis.

On Research

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Ilana Halperin. Steine

Zum ersten Mal nimmt sich eine ambitionierte künstlerische Einzelausstellung der Verbindung von Körpersteinen und Geologie an; es geht um neue Landmassen, die innerhalb und außerhalb des Körpers entstehen. Steine zieht ihre Inspiration aus der Verknüpfung zweier ganz unterschiedlicher Geologien: der physischen Geologie des menschlichen Organismus und der natürlichen Geologie jener Welt, die uns umgibt. Die Ausstellung im Berliner Medizinhistorischen Museum läuft bis zum 23. September 2012.

Geothermally Occurring Sculptures_Ilana Halperin_1

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Never Mind – eine „Neuro-Performance“ in den Sophiensælen

10.01.2012, Berlin | Was ist unser Selbst, durch was kann es zerstört werden und wie lässt es sich wieder herstellen? Diesen und weiteren schwierigen Fragen stellten sich die Choreografin Sommer Ulrickson und der Molekularbiologe und Publizist Giovanni Frazzetto in ihrer interdisziplinär erarbeiteten Inszenierung „Never Mind“. Das Stück „Never Mind“ ist ein Experiment zwischen Wissenschaft und Theater und wurde am 25. Januar 2012 in den Sophiensælen uraufgeführt.

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Code und Material – Algorithmen in der Kunst | Vortrag am 15.11.2011

In der Woche nach Prof. Diebners Vortrag zur Komplexitätsforschung wird Prof. Dr. Georg Trogemann, Professor für Experimentelle Informatik / Audiovisuelle Medien, Kunsthochschule für Medien Köln, in der Schering Stiftung einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Algorithmen in der Kunst“ halten. Am Dienstag, 15.11.2011, um 18.30 Uhr, spricht er begleitend zur Ausstellung „IRRATIONAL COMPUTING“ von Ralf Baecker darüber, wie Symbolsysteme und Materialien neue Verbindungen eingehen.

Irrational Computing Ralf Baecker

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Universal oder beliebig? Komplexitätsforschung jenseits traditioneller Disziplinen | Vortrag am 08.11.2011

Am Dienstag, 08.11.2011, um 18.30 Uhr hält Prof. Dr. Hans H. Diebner (Leiter des Projekts Performative Wissenschaft – Grundlagenforschung zwischen Kunst und Wissenschaft am Institut für Neue Medien, Frankfurt am Main) in der Schering Stiftung einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Komplexitätsforschung jenseits traditioneller Disziplinen“. Der Vortrag ist eine begleitende Veranstaltung zur Ausstellung „IRRATIONAL COMPUTING“, die bis zum 17. Dezember 2011 im Projektraum der Schering Stiftung zu sehen ist.

Irrational Computing Ralf Baecker

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Projektraum

Anschrift: Unter den Linden 32-34 | 10117 Berlin Öffnungszeiten während der Ausstellungen:Donnerstag – Montag, 13–19 Uhr | Eintritt frei Seit 2009 zeigt die Schering Stiftung im ...

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