Philipp Lachenmann: DELPHI Rationale

 

Kulturelle Bildung

Die Schering Stiftung möchte einen Beitrag zur Förderung der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen leisten.

Deshalb unterstützt die Stiftung innovative Projekte und Veranstaltungen, die Kindern und Jugendlichen einen altersgerechten Zugang zu unterschiedlichen Bereichen der Kunst ermöglichen und künstlerische Inhalte sinnlich erfahrbar und verständlich machen. Ob Tanz, Theater, Malerei oder Musik: Der Kontakt zu Künstlerinnen und Künstlern sowie zu kulturellen Einrichtungen trägt zu einem wachsenden Interesse junger Menschen an Kunst und Kultur bei. Sie erhalten wichtige Impulse für ihre persönliche Entwicklung und werden befähigt, ihr kreatives Potenzial zu nutzen und für ihre Ideen, Fantasien und Standpunkte selbst einen individuellen künstlerischen Ausdruck zu finden.

Ziel der Förderung ist es auch, ein Gegengewicht zu erkannten Bildungsdefiziten zu setzen und integrative Angebote für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten oder bildungsfernen Familien zu unterbreiten.

Nachstehend erfahren Sie mehr über unsere Förderprojekte in diesem Programmbereich.

 

Was brauchen wir? – Mehr Gestaltungsraum für Kinder

Das Deutsche Theater errichtet eine neue, ganz eigenwillige Spielstätte: das Kinderzimmer. Vom 4. – 15. Oktober 2011 werden 80 Kinder und Jugendliche in einem Herbstcamp am Deutschen Theater zu Gast sein und 10 Tage lang die Frage „Was brauchen wir?“ diskutieren. Antworten suchen die Jugendlichen durch Theaterspiel sowie die Produktion von Räumen, Bildern und Musik in insgesamt sechs Gruppen. Die Ergebnisse werden am 16. Oktober 2011, 16 Uhr, in den Kammerspielen und an unterschiedlichen Orten im DT und ums DT herum (Saal, Box, Reinhardtzimmer, Vorplatz) der Öffentlichkeit präsentiert. Diese Veranstaltung bildet den Auftakt für eine langfristige „Besetzung des Kinderzimmers“: Die Gestaltung eines Containers, der zunächst im Saal und ab März 2012 auf dem Vorplatz des Deutschen Theaters als Raum von Jugendlichen für Jugendliche phasenweise „bespielt“ wird.

Kinderzimmer

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was dann passiert - Dasein und Konsequenzen

29.05.2011, Berlin | Am 15. Juni 2011, 19 Uhr, hat der dritte und letzte Teil eines vom Theater o. N. auf drei Jahre angelegten Kinder- und Jugendtheaterprojektes Premiere, das jungen Menschen über die aktive Einbindung in die Entwicklung eines Theaterstückes den Weg aus der Kulturarmut bahnen kann. „was dann passiert“ ist eine Standortbestimmung aus dem Leben von fünf jungen Menschen. Kati, Marie, Laura, Jeffrey und Stefan aus Berlin Hellersdorf haben sich aufeinander und auf eine Theaterarbeit eingelassen, die ihnen fremd und anstrengend erschien und die sie so neugierig gemacht hat, dass sie seit Januar 2011 einmal wöchentlich und zu zusätzlichen intensiven Proben erschienen sind.

was dann passiert

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Fachforum zu offenen Bildungsangeboten

25.01.2011, Berlin | Was können Bildungsangebote leisten, die Kindern und Jugendlichen außerhalb von Lehrplänen und Anmeldeverfahren offen stehen? Wenn Kinder unterschiedlichster Herkunft flexibel kommen und einfach mitmachen können? Wie sind derlei Angebote überhaupt strukturier- und planbar? Im Kontext der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Debatte um die Wirksamkeit von Bildung stellen Anbieter von offenen Bildungsangeboten ihr eigenes Angebot zur Diskussion: Im Fachforum „Die Kunst ist offen. Kulturelle Bildungsangebote zwischen Emanzipation, Sozialarbeit und Kunstvermittlung“ erörtern der Verein Jugend im Museum e.V. und die Berlinische Galerie mit bundesweiten Initiatoren und Förderern der kulturellen Kinder- und Jugendbildung, Künstlern, Museumsmitarbeitern, Erziehern und Pädagogen individuelle und emanzipative Qualitäten von offenen Kunstangeboten.

Fachforum_offene_Bildungsangebote

Fachforum_offene_Bildungsangebote

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Die Schneekönigin | Märchenoper für Kinder

18.10.2010, Berlin | Am 24. Oktober 2010 öffnet die Große Bühne der Komischen Oper Berlin wieder für die Kleinen: Die Märchenoper „Die Schneekönigin“ feiert Premiere und nimmt Kinder ab 6 Jahre mit auf die lange und beschwerliche, dabei immer spannende Reise, die das Mädchen Gerda unternimmt, um ihren besten Freund Kay wiederzufinden. Auf künstlerisch hohem Niveau werden hier bereits die Jüngsten für das Musiktheater begeistert und dabei gleichzeitig an die Neue Musik herangeführt: Für die Oper wurden der Komponist Pierangelo Valtinoni und der Librettist Paolo Madron beauftragt, eine Neukomposition zu schaffen.

Komische Oper Berlin_Die Schneekönigin

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„Unter Strom / Wir bauen Musik“

Unter dem Motto „Unter Strom / Wir bauen Musik“ hat die Hans-Werner-Henze-Musikschule Marzahn-Hellersdorf ein Projekt ins Leben gerufen, das Kinder und Jugendliche für die Musik begeistern will und gleichzeitig eine Verbindung zur Naturwissenschaft und Technik knüpft. Die Initiatoren haben für ihr Projekt den 80. Geburtstag eines Musikinstruments zum Anlass genommen, das als Wegbereiter der elektronischen Musik gilt und so die Jugendlichen dort abholt, wo ihr musikalisches Interesse im Teenageralter meist am ausgeprägtesten ist.

Wir bauen eine Musik

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Kinder- und Jugendtheaterprojekt vom Theater o.N. | Zinnober

24.08.2010, Berlin | Wie begeistern wir Kinder und Jugendliche für das Theater, Musik oder Kunst, die nicht in ihrem familiären Umfeld mit Kultur in Berührung kommen? In enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften in Hellersdorf werden vom Theater o.N. | Zinnober unter der Leitung von Ania Michaelis bereits die Jüngsten in die Entwicklung eines Stückes eingebunden und so in den Sog des Kulturschaffens und -erlebens hineingezogen. Seit März 2010 arbeiten eine Schauspielerin, ein Regisseur, ein Musiker und eine Kostümbildnerin des Theater o.N. mit 16 Kindern der 1. bis 3. Klasse an der Grundschule am Schleipfuhl, Berlin Hellersdorf. Über sechs Monate haben die Künstler mit den Kindern geträumt und gestritten, getobt, Masken gebaut und geprobt.

Kinder- und Jugendtheater

 

Kinder- und Jugendtheater

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Atelier Bunter Jakob

In die sinnliche Welt der Kunst eintauchen, sie verstehen lernen und mit Farben, Formen und verschiedenen Materialien experimentieren: Jedes Jahr fördert die Schering Stiftung das Programm „Atelier Bunter Jakob“ für Kinder und Jugendliche, das von dem Verein Jugend im Museum in Zusammenarbeit mit der Berlinischen Galerie veranstaltet wird.

Web_Bunter Jacob_Foto Jochen Wermann.jpg

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Algot Storm

Die Schering Stiftung förderte im Jahr 2007 die Musik- und Theaterproduktion „Algot Storm“, die vom Zukunft Konzerthaus e.V. im Konzerthaus am Gendarmenmarkt initiiert wurde. Das musikalische Schauspiel führt Kinder altersgerecht an Kunst und Kultur heran und fördert sie in ihrer musikalischen Bildung und ästhetischen Wahrnehmung. Nach der Premiere im November 2007 wurde die Produktion fest in das Repertoire des Konzerthauses Berlin aufgenommen und begeistert so wiederkehrend viele Kinder und auch ihre Eltern.

Algot Storm_Scherenschnitt.jpg

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C/O Junior – Kreativworkshops für Kinder und Jugendliche

In den Jahren 2004, 2005 und 2006 unterstützte die Schering Stiftung das Projekt C/O Junior von C/O Berlin, in dem Pädagogen und Kreative aus den Bereichen Architektur, Design und Fotografie Kindern und Jugendlichen den Zugang zu den unterschiedlichen künstlerischen Bereichen ermöglichten, um ihr Interesse für visuell-ästhetische Strukturen zu wecken.

CO Junior 2006.jpg

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Internationales Sommerlabor 2008

Mit Unterstützung der Schering Stiftung hat das TANZLABOR _21 vom 31. Juli bis 12. August 2008 zum ersten Mal ein Internationales Sommerlabor für Studierende und professionelle Künstlerinnen und Künstler im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main realisiert. Dieses richtete sich an junge Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, an zukünftige Tänzer und Tanzpädagogen, Choreographen, Dramaturgen, Bühnenbildner, Regisseure, Kulturmanager, Sänger, Schauspieler und Musiker. Sie wurden eingeladen zu einem gemeinsamen Arbeiten, Forschen, Lernen, Ausprobieren, Sehen, Hören und Nachdenken. Wesentlicher als das Erlernen von Methoden, Handwerk und Technik waren dabei die Begegnung mit herausragenden Künstlerpersönlichkeiten und die Entwicklung der eigenen künstlerischen Haltung und Sichtweise.

Sommerlabor 2008.jpg

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Ceza & Friends – Workshop mit dem türkischen Rapper im HAU

Das Hebbel am Ufer (HAU) realisierte in Zusammenarbeit mit der Schering Stiftung im Jahr 2008 ein Projekt mit dem türkischen Rap-Star CEZA, der einem breiten Publikum durch Fatih Akins Musikdokumentation „Crossing The Bridge – The Sound of Istanbul“ bekannt geworden ist. CEZA überzeugt seine Fans mit seinem extrem schnellen Rapstyle und kritischen Texten, die seine präzise Wahrnehmung seines sozialen Umfelds widerspiegeln.

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