Daria Martin, Schering Stiftung Projektraum

 

Rückschau

Ivana Franke: Retreat into Darkness. Towards a Phenomenology of the Unknown

Ausstellungseröffnung:
Mittwoch, 26. April 2017, 18–21 Uhr

Laufzeit: 27.4. bis 16.07.2017
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag, 13–19 Uhr
außer: 24.06.: 13–17 Uhr
Eintritt frei.

Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34 | 10117 Berlin

Das Projekt Retreat into Darkness. Towards a Phenomenology of the Unknown (Rückzug in die Dunkelheit. Annäherung an eine Phänomenologie des Unbekannten) der Künstlerin Ivana Franke untersucht die Grenzen unserer Wahrnehmung.

Ivana Franke, Ausstellung in der Schering Stiftung

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On the Far Side of the Marchlands

Ausstellungseröffnung:
Mittwoch, 1. Februar 2017, 18–21 Uhr

Laufzeit: 2.2. bis 26.03.2017
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag, 13–19 Uhr
Eintritt frei.

Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34 | 10117 Berlin

Als „marchland“ wurde im ausgehenden Mittelalter das Grenzgebiet („Niemandsland“) zwischen verschiedenen Reichen bezeichnet, das außerhalb staatlicher Kontrolle lag und in dem wechselnde Gesetze und Regeln galten. On the Far Side of the Marchlands erforscht das Potenzial radikal neuer Topografien – von Künstler_innen gestaltete Grenzgebiete (marchlands), die sich aus den untrennbar miteinander verwobenen Bereichen von Erfahrung, Kultur und Materialität zusammensetzen.

Cathrine Disney: Synthetic Protection: Biointelligent Membranes, June 2015, bioplastic, dyed horsehair, lambs wool

Keeley Haftner, Black Box, 2016

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Künstlergespräch: Jens Brand im Gespräch mit Volker Straebel

Mittwoch, 11. Januar 2017, 18 Uhr

Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34 | 10117 Berlin

Wir bitten um Anmeldung bis zum 6.1.2017 unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Der Musikwissenschaftler Volker Straebel spricht mit dem Künstler Jens Brand über seine Soundinstallation „TETRAKTYS“, die aus vier Flugdrohnen gebildet ist. „TETRAKTYS“ nimmt Bezug auf die pythagoreische Sphärenharmonie und die aus ihr hervorgegangenen Ideen der „Musica Mundana“ (Boethius) und „Harmonice mundi“ (Johannes Kepler), die einst als universelles Erklärungsmodell für die Ordnung des Kosmos dienten.

TETRAKTYS von Jens Brand, Ausstellungsansicht Schering Stiftung, Foto: Andreas Müller

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Jens Brand: TETRAKTYS

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 24. November 2016, 19–21 Uhr

Laufzeit: 25.11.2016 bis 15.01.2017
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag, 13–19 Uhr
Einlass und Performances
Ab 13 bis 18.30 Uhr jeweils zur halben und vollen Stunde
Eintritt frei.

 

Weitere Veranstaltung: Künstlergespräch
Mittwoch, 11. Januar 2017, 18 Uhr

Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34 | 10117 Berlin

Jens Brands Installation „Tetraktys“ ist Teil seiner Reihe von Experimenten mit „Weltmaschinen“. Apparate und Installationen wie der „G-Player“ (2004) oder die „Kleine Weltmaschine“ (2011) versteht der Künstler als eigenständige Metaphern über die Aneignung von Raum durch Klang und vice versa. Dem Wesen nach ist „Tetraktys“ eine Musikmaschine, bestehend aus vier Drohnen, die mechanisch Aspekte der Sphärenmusik adaptiert. Diese ist ideengeschichtlich ein wesentlicher Bestandteil der pythagoreischen Kosmologie und Musiktheorie, die in Europa durch die Schriften von Boethius und Kepler weitergetragen wurde und seither Kunst und Wissenschaft gleichermaßen beschäftigt.

Tetraktys von Jens Brand, Ausstellung in der Schering Stiftung vom 25.11.2016 bis 15.01.2017

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PARANOMIA – Publikation hrsg. von Christoph Keller

28.09.2016, Berlin | Im September ist das Buch PARANOMIA von Christoph Keller im Verlag Spector Books erschienen. Das Künstlerbuch versammelt Texte, Interviews und Ausstellungsprojekte des Künstlers mit Arbeiten aus den vergangenen sechs Jahren, die sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst bewegen. Der Begriff „Paranomia“ hat mehrere Bedeutungen. Unter anderem bezeichnet es etwas, das neben dem Normativen existiert. In seinen Erkundungen der Wechselbeziehungen von Wissenschaft und Gegenwartskunst zeigt Christoph Keller, wie in den jeweiligen Bereichen Wissen zustande kommt und abgeleitet wird.

Christoph Keller: PARANOMIA, Katalog gefördert von der Schering Stiftung

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Über Morphologien: Animalismus und Animismus

Vortrag von Anselm Franke

4. Oktober 2016, 18 Uhr
Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34 | 10117 Berlin

Anmeldung bis zum 27.09. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (begrenzte Platzzahl, Teilnahme nur nach Anmeldebestätigung möglich, Versand der Bestätigung erfolgt via E-Mail bis 29.09.2016)

Die Moderne ist geprägt von der Idee einer passiven Materie, der der Mensch eine Form aufdrückt. Vermittels der Kunst können wir diese Sichtweise aber auch umdrehen und fragen: Welche Form drücken uns die Dinge auf? Diese Umkehrung ist in der Rezeptionsästhetik angelegt, aber jenseits der Kunst wirft die Frage zahlreiche Grenzfragen und Grenzphobien auf, die mit dem dualistischen Weltbild und seiner Trennung von Belebtem und Unbelebtem, sowie von Subjekt und Objekt verbunden sind. Denn die „Belebung“ der Materie ist nur deshalb ein so zentrales Problem der Moderne, weil sie den Seinszustand nicht nur der Dinge, sondern auch des menschlichen Subjekts betrifft bzw. direkt verändert.

Anselm Franke in der Schering Stiftung; Foto: Jakob Hoff

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Yvonne Roeb: IM ÜBER ALL

Ausstellungseröffnung:
Mittwoch, 14. September 2016, 18–21 Uhr

Laufzeit: 15.9. – 6.11.2016
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag, 13–19 Uhr

Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34 | 10117 Berlin

Unter dem Titel „IM ÜBER ALL“ stellt die in Berlin und Düsseldorf lebende Künstlerin Yvonne Roeb (*1976) ihre Skulpturen aus naturrealistischen, surrealen und artifiziellen Elementen in den Kontext der Wunderkammer. Die Bildhauerin formt ihre aus der Tier-, Pflanzen- und Mineralienwelt entlehnten Mischwesen aus modernen, ungewöhnlichen Materialien, spannt aber auch einen Bogen zur klassischen Bildhauerei. Ihre inhaltlich stets doppeldeutigen Werke werden in der Schering Stiftung in einer Nischenwand präsentiert, die jedem Objekt einen eigenen Entfaltungsraum gewährt.

Yvonne Roeb, Portrait, 2016, Foto: Markus Bachmann; Ausstellung in der Schering Stiftung: September - November 2016

Yvonne Roeb: Kaefer, Foto: Markus Bachmann

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Wissensraum 'Irreversibler Moment'

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 23. Juni 2016, 19–21 Uhr

Laufzeit: 24.6. – 24.7.2016
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag, 13–19 Uhr

Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34 | 10117 Berlin

„Der 'Irreversible Moment' ist der Zeitpunkt in einem Prozess, nach dem nichts mehr so ist wie zuvor.“ Mit diesen Worten beschreibt die Berliner Künstlerin Jenny Brockmann einen schwer fassbaren Augenblick, dem ihre Ausstellung Wissensraum ‚Irreversibler Moment‘ im Projektraum der Schering Stiftung gewidmet ist. Die von Nora Mayr kuratierte Ausstellung prä­sentiert erstmals Jenny Brockmanns mehrjährige künstlerische Forschungsarbeit, die aus der Zusammenarbeit mit interdisziplinären Experten aus den Bereichen Chemie, Physik, Tanz und Musik hervorgegangen ist. Ausgangspunkt ihrer Forschung ist die Suche nach der Ursache für grundlegende Veränderungen von Strukturen, Räumen, politischen und persönlichen Situationen sowie der gesellschaftspolitischen Bedeutung des „Irreversiblen Moments“.

Jenny Brockmann

Jenny Brockmann

Jenny Brockmann

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Wie verstrahlt ist das Erzgebirge?

30.05.2016, Berlin | Die Sendung Wissenswerte im inforadio des rbb beschäftigte sich am Sonntag, den 29.05.2016, um 9:45 Uhr, mit der Sanierung des Uranabbaugebietes im Erzgebirge, in dem die ehemalige SDAG Wismut mehr als 40 Jahre Uran abgebaut hat. Seit 1991 werden die riesigen Gebiete in Thüringen und Sachsen saniert. Auch der Geologe Prof. Dr. Georg Büchel von der Universität Jena entwickelt zusammen mit biogeologischen Arbeitsgruppen Verfahren, um mithilfe von Mikroorgansimen die Bodenqualität in dem Wismut-Gebiet zu verbessern. Seine innovativen Forschungsansätze stellte Prof. Büchel am 26.05.2016 in einem Vortrag in der Schering Stiftung vor. Diesen Sonntag war er nun auf inforadio im Gespräch mit Thomas Prinzler zu hören.

Sendung Wissenswerte am 29.05.2016

Auch das kulturradio strahlte ein Interview mit Prof. Büchel aus: Interview mit Georg Büchel zum Vortragsthema im kulturradio des rbb, 25.05.2016

Bericht von Christoph Ellger auf der Website der GeoUnion

 

Georg Büchel
   

Künstlergespräch und Buchpräsentation - Susanne Kriemann: P(ech) B(lende)

20.05.2016, Berlin | Am 3. Juni 2016, 14 – 15.30 Uhr, präsentiert die Schering Stiftung das Künstlerbuch P(ech) B(lende). Library for Radioactive Afterlife von Susanne Kriemann. Die in Berlin lebende Künstlerin wird im Gespräch mit der Künstlerin und Verlegerin Banu Cennetoğlu (Berlin/Istanbul) das neu erschienene Buch im Rahmen der Ausstellung Pechblende (Kapitel 1) in der Schering Stiftung in den Kontext von (Künstler-) Büchern, Archiven und Sammlungen und deren Funktion als Erfassungs- und Speichermedien sowie als Instrumente der Informationsverbreitung stellen.

Susanne Kriemann: Pechblende (Kapitel 1), © Schering Stiftung

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